Peiner

Meuser

Peiner (1999)

Seit seiner ersten Einzelausstellung im Büro Kippenberger machte sich Meuser mit seiner bildhauerischen Ökonomie einen Namen. Er kombiniert vorgefundenes Material, vorzugsweise Eisen- und Stahlelemente, zu abstrakten Gebilden. Meist verfremdet er sie zusätzlich durch Anstrich oder Hängung. Für Texte zur Kunst ließ Meuser einen Doppel-T-Träger in jeweils 30 cm lange Stücke zerschneiden. Das ca. 5 kg schwere Objekt aus unbehandeltem Stahl gibt seine Herkunft aus dem Baubetrieb noch zu erkennen und ruft das Grundelement moderner Architektur auf. Die glatten Schnittstellen dagegen lassen den Umriss erkennen – frei in den Raum gestellt wird aus dieser Art der Abstraktion eine Reflexion über Form und Gestalt. Meuser Transformation vom „objet trouvé“ zum „objet coupé“ ist ein duchampesker Beitrag zu seiner Phänomenologie industrieller Alltagsformen.

Das Rohstahl-Objekt mit dem Titel „Peiner“, 1999, hat die Maße 10 x 10 x 30 cm und wiegt ca. 5 kg, ein Zertifikat des Künstlers liegt bei. Die Arbeit liegt in einer Auflage von 100 + 20 Künstlerexemplaren vor und kostet 245,– Euro zzgl. Versand.