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UN-/ZULÄSSIGE BILDER Mine Pleasure Bouvar über Darstellungsweisen von trans und cis Weiblichkeit für den bürgerlichen Blick

Anouk Lamm Anouk, “Quaint Sunday/Mary’s Penis N°3,” 2024

Anouk Lamm Anouk, “Quaint Sunday/Mary’s Penis N°3,” 2024

Mit stereotypen, objektivierenden und häufig schlicht entmenschlichenden Bildern schüren konservative und rechte Akteur*innen immer wieder Panik vor Personen, von denen sie ihr Weltbild bedroht sehen. Dass trans Weiblichkeit als besonders bedrohlich wahrgenommen und entsprechend geframed wird, zeigen aktuell auch Dekrete der Trump-Regierung, die vorgeblich cis Frauen durch die „­Wiederherstellung der biologischen Wahrheit“ schützen sollen. Mine ­Pleasure Bouvar beleuchtet das Phänomen transmisogyner Darstellungsweisen unter Betonung seiner ­intrinsischen Verbindung zur kapitalistischen Ideologie und Gesellschaftsordnung.

Trans panic im Künstlerhaus Wien! Die Institution zeigte von Oktober 2025 bis Februar 2026 eine Gruppenausstellung, die sich unter dem Titel „Du sollst dir ein Bild machen“ der ­zeitgenössischen Reimagination des christlichen Bildkanons widmete und es mit dem Vorwurf der Gottes­lästerung bis in rechtspopulistische Kulturkampf-­Medien schaffte. Während die deutsche Bild Martin Kippenbergers gekreuzigten Frosch aus dem Jahr 1990 ins Zentrum der Berichterstattung rückte [1] , machte die österreichische Kronen Zeitung die abstrahierte Pietà Quaint Sunday/Mary’s Penis N°3 (2024) der nichtbinären trans Person und Künstler*in Anouk Lamm Anouk zum Aufregungsaufhänger: „Kunstschau empört mit Muttergottes als Transfrau“, so die Schlagzeile des Berichts, der sich vorrangig auf Stellungnahmen der Initiative Christenschutz berief, die sich an der Assoziation der Heiligen Jungfrau mit ­Transfemininität störte. [2]

Für moralpanischen Christenschutz, aber auch andere rechtsradikale Feindbildproduk­tionen sind trans Frauen ein ideales Opfer – und zwar genau deshalb, weil sie in der populären Imagination nie als Opfer, wohl aber als Täter vorkommen. Von Norman Bates in Alfred Hitchcocks Psycho (1960) über Buffalo Bill in Jonathan Demmes Silence of the Lambs (1991) bis zu Tatort [3] und den Romanen, die J. K. Rowling unter dem Pseudonym Robert Galbraith veröffentlicht [4] – die Vorstellung feminisierter, ­monströser und bedrohlicher Personen, die „eigentlich Männer“ sind und nichts Besseres zu tun haben, als verwundbare Frauen zu entführen und zu ermorden, ist ein bekannter Topos. Er dient dazu, Gewalt gegen trans Frauen als einen Akt entweder der Selbstverteidigung oder – besonders beliebt – der Verteidigung von Frauen und Kindern zu legitimieren. Dieser als trans panic bezeichnete Mechanismus hat, über popkulturelle Darstellungsweisen hinaus, konkrete Auswirkungen auf die Leben von Frauen. So wird die trans panic im US-amerikanischen Recht verwendet, um das Strafmaß für transmisogyne Gewalttäter*innen herabzusetzen, [5] und auch im deutschen Recht ist sie mit der Einführung des sogenannten Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG) kodifiziert, das die mögliche Segregation von trans Frauen mit dem Schutz der Intimsphäre von cis Frauen ­begründet. [6] Der Schutz jener cis Frauen wird zugleich politisch unter die Bedingung gestellt, dass er nur diesen, und nicht etwa auch trans Frauen zugestanden wird – zum Beispiel, wenn es um die Finanzierung von Gewaltschutzeinrichtungen durch das Anfang 2025 verabschiedete Gewalt­hilfegesetz geht. [7]

Alfred Hitchcock, “Psycho,” 1960

Alfred Hitchcock, “Psycho,” 1960

Auch in Wien zielt die Dämonisierung von Transweiblichkeit durch die „Christenschützer“ nicht zuletzt auf die Infragestellung von Kultur­förderung – und der Chor rechter Journalist*innen von Kronen Zeitung bis Bild stimmt beherzt mit ein. Das Feindbild trans Frau wird bemüht, um Einsparungen spätneoliberaler Austeritätspolitik im kulturellen und sozialen Sektor zu rechtfertigen, aber dient auch als disziplinarisches Damokles­schwert über den Nacken all jener Frauen, die unter geschlechtsspezifischer Gewalt und Unterdrückung leiden. Die Lupe der Trans­misogynie enthüllt damit eine grundlegende Funktion von Misogynie als herrschaftssichernder Kulturtechnik.

„Misogyny is not only pure or abstract woman-hating; in practice it fixes itself to women forced to live at the bottom of other social hierarchies, like race and class […]. Misogyny selects people like trans women based on compounding factors that make it easier to victim-blame them and escape accountability. […] Rather than trying to eliminate all women, misogynist violence can ironically be quite selective as a way of symbolically threatening all women.“ [8]

Eine solche Drohung eröffnet all jenen Wege der Beteiligung, die bereit sind, sich den Bedingungen der hegemonialen Ordnung zu unter­werfen. Seite an Seite mit Christenschützer*innen und Männerrechtler*innen finden sich schon lange transfeindliche ­Feministinnen, die sich auf die Verächtlichmachung von trans Frauen eingeschossen haben. Bereits 1981 versorgten cis Frauenrechtlerinnen den Vater des Neoliberalismus, Ronald Reagan, mit Argumenten für Einsparungen im Gesundheitssektor durch insbesondere transmisogyne Angriffe auf die ­Versorgung transgeschlechtlicher Menschen. [9] Damit enthüllt sich auch eine Kritik an der Beschreibung bestehender Verhältnisse als Patriarchat: Nicht Männer herrschen, sondern das Kapital, das Arbeitende und Arme aller Geschlechter zum Zweck seiner Akkumulation unterwirft. [10] Spezifische, vergeschlechtlichte Aspekte der Klassengesellschaft können nicht losgelöst von ihr betrachtet werden. Auch entmenschlichende, transmisogyne Darstellungs­weisen spiegeln diesen Umstand.

Eva Hayward, “Premarin Clot 6,” 2005

Eva Hayward, “Premarin Clot 6,” 2005

Die bürgerliche Gesellschaft, basierend auf der heterosexuellen Kernfamilie, verbannte queere Personen aus der Sphäre des trauten Heims. An den Rand des sozialen Gefüges gedrängt, fanden (und finden) allen voran trans Frauen im prekären Unterhaltungs- und Dienstleistungssektor Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Als Sexarbeiterinnen, Tänzerinnen oder Kabarettistinnen werden sie kaum in ihrer Rolle als arbeitende Menschen, sondern als erwerbliche Unterhaltung wahrgenommen. Die Hamburger Kuratorin Saeleen Bouvar beschreibt mit dem Wortspiel „Corps de Plaisir“, wie populäre Bilder trans Frauen entweder als sexualisierte Lustobjekte oder als Gegenstand der Belustigung zeichnen. Sei es auf der Bühne, dem Straßenstrich oder in der digitalen Sexarbeit – die Warenform überstrahlt ihre Produzentinnen. Und so reduzieren Literatur, Film, Kunst und Fernsehen trans Femininität von einer menschlichen Eigenschaft auf Punch Lines und stereotype Abziehbilder. Nicht selten fokussiert der transmisogyn konditionierte Blick transfeminine Körper oder lediglich Körperteile. Ein prägnantes Beispiel liefert die weltweit erste lesbische Dating-Show, Princess Charming, die seit 2021 im deutschen Privatfernsehen läuft. Während sie bis heute keine trans Frau zu ihren ­Kandidat*innen zählt, verkauft sie reißerische Diskussionen über (reale oder ­imaginierte) Penisse von trans Frauen als Bildungsauftrag. [11] Trans Femininität wird zum Objekt abstrahiert und den Bedürfnissen nichttransfemininer ­Personen zur Verfügung gestellt. [12]

Selbst bei Anouk Lamm Anouks „trans Maria“, deren Penis im sonst schemenhaften Bild farblich und perspektivisch hervorgehoben ist, wird Transfemininität von einer nichtbinären trans Person, die jedoch nicht transfeminin ist, auf ein Körperteil reduziert und für universelle Fragen „of transcendence beyond binary conceptions of gender“ heranzitiert. [13] Eine Auseinandersetzung mit Transweiblichkeit zu ihren eigenen Bedingungen bleibt aus, und trans Maria darf weder Hure noch Heilige sein, sondern wird zum fetischisierten Stück Körper, Tauschwert für die Profitgenese und die Betrachtung durch Dritte.

Tom Hooper, “The Danish Girl,” 2015

Tom Hooper, “The Danish Girl,” 2015

Bilder von Weiblichkeit – solange sie cis ist – werden indes als Angelegenheit von nationaler Tragweite gehandelt. „Women are typically constructed as symbolic bearers of the nation, but are denied any direct relation to national agency“, schreibt Anne McClintock. [14] Wenn österreichische Christenschützer*innen, rechtsextreme ­Diskurse aufgreifend, Anstoß an feministischer und queerer Auseinandersetzung mit Religion nehmen und argumentieren, dass der Affront darin bestehe, dass spezifisch der christliche Kanon fokussiert wird statt etwa der jüdische oder muslimische, ist die darunter liegende Botschaft klar: Christentum, das ist das Abendland, die ­Heimat und die Assoziation christlicher Ikonografie mit Transfemininität entsprechend ein Angriff auf das eigene Volk. [15]

Indem der bürgerliche Nationalismus die Nation als Mutter personifiziert und cisfemini­siert oder zu Propagandazwecken auf zu ­schützende Frauen und Kinder setzt, macht er cisweibliche Körper zudem zum Sinnbild ­nationaler Integrität. „Die Inszenierung der vergewaltigten, schutzlosen cis Frau emotionalisiert, löst männliche Herrschaftsfantasien aus oder spielt mit verletzten nationalen Selbstbildern der Verteidiger. Für trans Personen ist in diesem ­Narrativ kein Platz.“ [16] Nicht nur symbolisch, sondern ganz konkret wird beispielsweise deutschen trans Frauen trotz bedingter rechtlicher Anerkennung laut SBGG ihr Frausein abgesprochen, wenn es um die Wehrpflicht im Spannungs- und Verteidigungsfall geht und sie kurzerhand zu wehrpflichtigen Männern erklärt werden. [17] In Konsequenz zeigt sich der nationale Anspruch auf die Deutungsmacht über un-/zulässige Bilder von Frauen in ihrer ins Faschistische übersteigerten Form. So dient eine von rassistischen Tropen überzeichnete Berichterstattung [18] , die sich nicht scheut, Erzählungen über sexualisierte Gewalt gegen cis Frauen am 7. Oktober [19] zu instrumentalisieren, auch der Legitimation des Völkermords in Gaza. [20] Indes behindert die israelische Regierung die dringend notwendige unabhängige Aufarbei­tung ebenjener Gewalt [21]  – „denied any direct relation to agency“, wie ­McClintock es formuliert – und brandmarkt und inhaftiert zudem trans Frauen, die eine ­Mit­wirkung am Genozid verweigern, als Verräterinnen an der nationalen Sache. [22]

Alessandro Simonetti, protesters at the Islan Nettles rally, New York, 2014

Alessandro Simonetti, protesters at the Islan Nettles rally, New York, 2014

In Zeiten der neoliberalen Krise und immer offener zu Tage tretender imperialistischer Konfrontationen werden vergeschlechtlichte Bilder zunehmend für die nationalistische Einschwörung auf die Verteidigung der Interessen dominanter Kapitalfraktionen bemüht. Autoritäre Politiken, wie die restriktive Reorganisation der reproduktiven Sphäre, wenn globale care chains in Unordnung geraten, werden unter anderem auf dem Rücken von Frauen (trans wie cis) durchgesetzt. Wie Refusenik Ella Keidar Greenberg über die Angst der Herrschenden vor unbeugsamen trans Frauen resümiert, die sich ihrer Verwertung im Sinne des Kapitals entziehen: „That’s why we’re so scary, because the existing system and its reproduction is insured by us […] staying disciplined and obedient.“ [23]

Mine Pleasure Bouvar ist wandernde Agitatorin* und prekär freischaffende politische Bildner*in mit Fokus auf politisch organisierter Transfeindlichkeit, Faschismusstudien und marxistischen Transfeminismus. Sie* schreibt, workshopt, denkt und konspiriert gegen die vergeschlechtlichte Ausbeutung und die Kommodifizierung von Identitäten, für die transsexuelle Befreiung und den queeren Kommunismus.

Image Credits: 1. © Anouk Lamm Anouk, photo Simon Veres; 2. Alamy (Paramount Pictures); 3. © Eva Hayward, Visual AIDS archive; 4. Alamy (Focus Features / Universal Pictures; 5. © Alessandro Simonetti

Anmerkungen

[1]Jackie Richard, „Empörte Christen wollen Skandal-­Ausstellung stoppen“, in: Bild, 8. Dezember 2025.
[2]Philipp Stewart, „Kunstschau empört mit Muttergottes als Transfrau“, in: Kronen Zeitung, 1. Dezember 2025.
[3]Zum Beispiel Christopher Schier, Die Amme (Erstaus­strahlung 14. März 2021).
[4]Obwohl die Autorin eine bewusste Verbindung bestreitet, soll an dieser Stelle der seltsame Zufall nicht unerwähnt bleiben, dass der Namensvetter des Pseudonyms von J. K. Rowling, Robert Galbraith Heath, Wegbereiter der Konversionstherapie – einer insbesondere homo- und transfeindlichen Foltertechnik – war.
[5]Jules Gill-Peterson, A Short History of Trans Misogyny, London 2024, S. 6.
[6]Vgl. Marie Frank, „Schwitzen gegen Vorurteile“, in: taz, 2. Februar 2024.
[7]Vgl. „Mehr Schutz, aber nur für Frauen“, Deutschlandfunk, 15. Februar 2025.
[8]Jules Gill-Peterson, A Short History of Trans Misogyny, ­London 2024, S. 9.
[9]Das Office of Health Technology Assessment bezog sich 1981 auf Thesen der Autorin Janice Raymond, die u.a. das für den transfeindlichen Feminismus formative Buch The Transsexual Empire (1979) veröffentlichte, um die ­Bezuschussung von Transitionsmaßnahmen als „kontrovers“ zu framen. Vgl. Cristan Williams, „Fact Checking Janice ­Raymond: The NHCT Report“, in: Trans Advocate, 18. ­September 2014.
[10]Vgl. Günseli Yilmaz, „Kategorisch unfrei“, in: Junge Welt, 20. März 2025.
[11]In Folge 10 der ersten Staffel („Das Wiedersehen“) betonen die Kanditat*innen, dass die missglückte Diskussion der sechsten Folge über transweibliche Körper „wichtig“ ­gewesen sei und dass das Trash-TV-Format einen bedeutenden Beitrag zur Aufklärung über queeres Leben im deutschen Fernsehen geleistet habe.
[12]Vgl.: „Anhand transfemininer Figuren werden Unsicherheiten der cis Mehrheitsgesellschaft erforscht. Man denke an Eddie Redmaynes oscarprämierte Rolle als Lilli Elbe in The Danish Girl, deren Funktion im Film primär ist, Gerda Wegeners Ehefrau-Sein produktiv herauszufordern.“ (Mine Pleasure Bouvar, „Es ist okay ein Mädchen zu sein“, in: Thilo Grawe/Renée Grothkopf/Marietheres Mio Jesse et. al., Queere Theatervermittlung. Gedanken und Gespräche. ASSITEJ, Darstellende Künste und junges Publikum, Frankfurt/M. 2025, S. 88).
[13]So die Werkbeschreibung auf Anouk Lamm Anouks ­Website .
[14]Anne McClintock, Imperial leather. Race, Gender and Sexuality in the Colonial Contest, London 1995, S. 354.
[15]Das Narrativ der Bedrohung der nationalen Integrität durch queere Zersetzung kann kulturhistorisch beispielsweise zurückverfolgt werden bis zum Kulturkampf gegen „Entartete Kunst“ durch den Nationalsozialismus. Zur ­Verbindung zwischen Transmisogynie, ­Antisemitismus und nationalsozialistisch tradierten Narrativen der ­Entartung siehe Mine Pleasure Bouvar, „Generation Hirschfeld“, in: Texte zur Kunst, 129, 2023.
[16]Dies., „Wollt ihr euch vor dem Krieg drücken?“, in: Missy Magazine, 4/2022, S. 37.
[17]Laut SBGG wird die Anerkennung der Änderung weg vom männlichen Geschlechtseintrag während eines Spannungs- oder Verteidigungsfalls und für Änderungen im Zeitraum von bis zu zwei Monaten vor Eintritt eines solchen Falles in Bezug auf die Wehrpflicht ausgesetzt.
[18]Kathrin Wesolowski, „Gaza-Krieg: Rassismus als ­Deutungsmuster“, in: DW, 2.11.2025. (Dass Wesolowski im Artikel in Bezug auf den Völkermord in Gaza von „Krieg“ spricht, spiegelt nicht meine Meinung wider.)
[19]Tia Goldenberg/Julia Frankel, „How 2 debunked accounts of sexual violence on Oct. 7 fueled a global dispute over Israel-Hamas war“, in: PBS News, 22. Mai 2024.
[20]Ganz zu schweigen von der Rolle, die systematische ­sexualisierte Gewalt für das System der israelischen ­Apartheid spielt. Vgl.: Palestinian Center for Human Rights, „PCHR Documents Testimonies of Systematic Rape and Sexual Torture in Israeli Detention against Released Palestinian Detainees“, 10. November 2025.
[21]Noa Shpigel, „Netanyahu Government orders October 7 Probe, stops short of State Commission of Inquiry“, in: Haaretz, 16. November 2025.
[22]Ella Keidar Greenberg im Interview mit Oren Ziv, „When our grandchildren ask what we did during the genocide, I’ll say I refused“, in: +972 Magazine, 24. März 2025.
[23]Ebd.