ALEXANDER KLUGE (1932–2026) Von Gertrud Koch
Trotz der enormen Bandbreite verschiedener Materialien, Medien, und Stimmen, die Alexander Kluge in Film und Fernsehen, Ton und Text, Bild und Buch zu szenischen Produktionen verarbeitete, sind diese seiner Person stets unzweifelhaft zuzuordnen. Ob als Einzelstücke oder in seiner Gesamtheit betrachtet, hält Kluges vielgestaltiges Werk eine bestimmte Grundstimmung zusammen, die Gertrud Koch hier anhand der für Kluges Szenen typischen Paradoxien und unter Indienstnahme des musiktheoretischen Begriffs der Polymetrie beschreibt. In ihrem Nachruf auf den im März verstorbenen Kluge geht die Filmwissenschaftlerin so der Frage nach, wie sich das „Klugeske“ fassen lässt.
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