ZUSTÄNDE MALEN Ann-Kathrin Eickhoff über Christa Näher in der Galerie Kirchgasse, Steckborn
Der Blick auf Christa Nähers Oeuvre zeigt, wie sich Brüche in einem Werk herstellen lassen, die später als logische Entwicklung erscheinen. Diese Qualität lässt sich als gestalterisches Prinzip in ihren frühen Fotocollagen nachvollziehen. In Malerei und Grafik wiederkehrende Motive wie Tiere, vor allem Pferde und Hunde, tauchen auch in diesen Arbeiten in atmosphärisch aufgeladenen Szenerien auf. Ann-Kathrin Eickhoff nutzt eine der Collagen aus den frühen 1990er Jahren als Einstieg für ihre Rezension von Nähers jüngster Ausstellung „Exzess“ in der Galerie Kirchgasse. Laut Eickhoff wird das Motiv einer geliehenen Körperlichkeit im medienübergreifenden Werk der Künstlerin als bildnerisches Problem durchdekliniert, das die Schau am Bodensee schlaglichthaft auffächert.
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