LISTE Basel the map for contemporary art in Berlin Dirk Braeckman Belgische Pavillon Venedig Galerie Neu Berlin CFA Berlin Galerie Buchholz Köln Berlin HEAD joseph tang
14. Mai 2017

Sharing Angst

Anne Imhof’s performances are characteristically stark: a few key props, a few key performers, a bare venue. But in the years since presenting her earliest pieces, one element has exponentially increased: her audience, which is to say not just fans, but those who seek to physically experience it, and in turn, lend their bodies as material for each piece.

With Imhof's acclaimed new piece "Faust," presented by the German Pavilion for this year's Venice Biennale, we offer TZK's reading of “Angst II,” the Frankfurt-based artist's massive (and likewise massively attended) performance at Berlin’s Hamburger Bahnhof this past fall.

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11. Mai 2017

Ways of seeing Anke Dyes und Anna Voswinckel über die Fernsehserie I love Dick

Die TV-Adaption von Chris Kraus’ auto-fiktionalem Roman „I love Dick“ durch die Transparent-Schöpferin Jill Soloway hat jetzt bei Amazon Premiere. TZK-Redakteurin Anke Dyes und die Berliner Kuratorin Anna Voswinckel betrachten hier, wie Soloways nuancierte Charaktere den von ihr propagierten „Female gaze“ verkörpern.

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März 2017

Aktuelle Ausgabe

Heft Nr. 105
März 2017
„Wir sind ihr / They are us“

Mit Ausgabe #105 nimmt TzK die nationalistischen und xenophoben Entwicklungen in den Blick, die sich derzeit deutlich in verschiedenen europäischen Ländern und den USA zeigen. Dabei geht es um Fragen der Grenzziehungen und Migration von Menschen und Daten, von kulturellem Erbe und Bedeutungen von Zeichen. Zusammen mit Helmut Draxler, Isabelle Graw und Susanne Leeb wurde sie als ruhigere und reflektiertere Analyse gegenwärtiger politischer Debatten konzipiert. Und doch bildet die Ausgabe notwendigerweise auch die sich nicht zuletzt in den Folgen der US-Wahlen verschiebenden Bedingungen politischen und ästhetischen Denkens ab: Wer sind sie? Wir und ihr? They are us?

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Diese Ausgabe ist leider vergriffen.


13. April 2017

Die Mächte des Falschen

Sven Lütticken, der zuletzt den Aufstieg „alternativ-rechter“ und neofaschistischer Medienaktivisten beleuchtet hat, setzt seine Untersuchungen hier fort. Er verfolgt darin den Einfluss kybernetischer Ideen – von der Datenverarbeitung im Kalten Krieg bis hin zur akzelerationistischen Logik von Nick Lands „Dunkler Aufklärung“ – auf das derzeitige politische Klima.

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12. April 2017

Svetlana Alpers über John Berger (1926–2017)

Im Oktober 2015 besuchte ich John Berger und seine Partnerin in ihrem Haus in einer Pariser Vorstadt. Während des Essens bemerkte ich, dass ich schreiben würde, um die Gedanken in meinem Kopf in eine klare Ordnung zu bringen. „Nein!“, rief John und richtete seinen breiten Burstkorb auf. „Ich schreibe, um die Dinge klarer für die Welt zu machen.“...

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Editionen

Charline von Heyl, „Mädchen“, 2017

29. März 2017

George Baker on painting, critique, and empathy in the Emmett Till / Whitney Biennial debate

Increasingly, the most potent debates in arts discourse take place across social media. The recent controversy over Dana Schutz's painting of Emmett Till, placed on view in the current Whitney Biennial, is a case in point. To create, in some way, a record of the terms of this discussion, TZK asked art historian George Baker to adapt a provoking painting-centered thread that played out on his page during the discussion's (online) peak, for publication here.

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12. März 2017

Michael Franz über Stefan Hayn in der Kienzle Art Foundation Sculpting in time

Die Arbeiten von Stefan Hayn waren in Berlin in den letzten Jahren nur vereinzelt in Gruppenausstellungen oder im Rahmen von Filmscreenings zu sehen. Mit der Ausstellung „Whose propitious Garden is this?“ unternimmt die Kienzle Art Foundation den Versuch einen weiter gefassten Blick auf Hayns Werk zu werfen. In den Ausstellungsräumen werden mehrere Filme sowie 13, teils mehrteilige Malereien, Zeichnungen und Collagen aus den letzten 30 Jahren gezeigt.

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3. März 2017

John Kelsey on Meditations in an Emergency

In the short time since Trump’s inauguration, political minutiae-turned-news has become more than just the fog of media orchestrated to distract. It has become the very site of political content production and, at least for now, also a key locus of violence and control. In a piece from TZK issue #105 (out March 8), John Kelsey gives his take on the media stream's recent surge, commenting on how corporate consumer messaging is surfing these new waters, in turn.

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30. Januar 2017

Ilya Lipkin on the Photographic Alt-Real

The recent crisis of "alternative facts" is not a new one to art history. Indeed, one need look no farther than to the anxiety over the 'loss of truth' as digital processes divested photography of its material, indexical connection to its referent. Party to this, have always been evolving definitions and aesthetics of 'the real.' Examining what iterations thereof we might currently see as 'true' (and why) photographer Ilya Lipkin takes up, here, a recent editorial spread by David Sims and Max Pearmain (involving the Estate of Kathy Acker), as well as the work of Josephine Pryde.

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TEXTE ZUR KUNST steht für kontroverse Diskussionen und Beiträge international führender Autor/innen über zeitgenössische Kunst und Kultur. Neben grundlegenden Essays bietet die 1990 in Köln von Stefan Germer (†) und Isabelle Graw gegründete und seit 2000 vierteljährlich in Berlin publizierte Zeitschrift Interviews, Gesprächsrunden und ausführliche Besprechungen zu Kunst, Film, Musik, Markt und Mode ebenso wie zu Kunstgeschichte, Theorie und Kulturpolitik. Seit 2006 erscheinen der umfangreiche, jeweils einem spezifischen Thema gewidmete Hauptteil sowie ausgewählte Besprechungen in Deutsch und Englisch. In jeder Ausgabe wird die Zeitschrift von international renommierten Künstler/innen mit exklusiven Editionen unterstützt.

TEXTE ZUR KUNST ist international über den Kunstbuchhandel erhältlich oder direkt im Abonnement zu beziehen.