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Dezember 2018

Aktuelle Ausgabe

Heft Nr. 112
Dezember 2018
„Noise/Silence“

Die Ausgabe 112 von Texte zur Kunst mit dem Titel "Noise/Silence", konzentriert sich auf die beiden klanglichen Extreme, die die Grenzen des Hörbaren definieren und alle möglichen musikalischen Ausdrucksformen umfassen können. In unserer Analyse und Beurteilung der zeitgenössischen Bedeutung von Lärm und Stille hinterfragen wir auch das Potenzial an radikaleren Gesten - dem Alles oder Nichts. Wie gestalten sich heutzutage Musik- und Klanginterventionen? Welche Arten von subversiven Geräuschen können gegen die ohrenbetäubende Stille eingesetzt werden? Und wo, wenn überhaupt, kann die Stille einen Schutz vor dem unerbittlichen Lärm von außen bieten? Für die Ausgabe 112 haben wir Medienhistoriker*innen und Philosoph*innen wie Fiona McGovern, Rolf Großmann und Ute Holl versammelt, die eine theoretische Orientierung in dieser sich verändernden Soundlandschaft liefern. Hinzu baten wir die Künstler*innen und Musiker*innen Cevdet Erek, Arto Lindsay, Michaela Melián und Andrea Neumann, die die Möglichkeit radikaler Gesten in ihrer eigenen Praxis abwägen. Gemeinsam liefern ihre Texte eine notwendige Überarbeitung der Begrifflichkeiten für Sound in der heutigen Kunst.

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28. November 2018

Fremd im eigenen Haus Kerstin und Sandra Grether über 38 Jahre SPEX und die Frauen*

Nach 38 Jahren wird Ende Dezember die letzte SPEX erscheinen. Das Magazin für Popkultur definierte den Begriff Pop für die deutsche Musikgeschichte neu und setzte ihn in einen Diskurs um Subkultur, poststrukturalistische Philosophie und Kunst. Die Texte von Redakteur*innen wie Jutta Koether, Clara Drechsler und Diedrich Diederichsen prägten das Blatt (und eine Jugendkultur) über mehrere Jahrzehnte. Dass das musikalische Fachwissen allerdings vor allem aus einer männlichen Perspektive vermittelt wurde, darüber schreiben die Autorin Sandra Grether und die ehemalige Redakteurin der SPEX, Kerstin Grether.

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21. November 2018

The Shapes of Time Colin Lang on Alicja Kwade at König Galerie, Berlin

In their song, “History Lesson Part II,” the Minutemen claimed that their band was “scientist rock.” Could one call Alicja Kwade’s work “scientist art”? Kwade’s artistic practice is heavily influenced by the worldview of the natural sciences, and her most recent exhibition in Berlin, “ENTITAS,” certainly invited talk of such a moniker. For Kwade, though, science is not a subject thematized in her works; rather, science provides a particular way of thinking, an awareness, which structures the practice of making. Texte zur Kunst editor-in-chief, Colin Lang, examined the proofs of Kwade’s “science” and what we can learn from their appearance in the present.

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5. November 2018

Roundtable on the changing Gallery landscape in Berlin Nadja Abt in conversation with Supportico Lopez, Sandy Brown, and Gillmeier Rech

In the last year, several so-called mid-level galleries, featuring ambitious programs and a roster of young but accomplished artists, shut their doors. In the aftermath, some are reimagining their gallery activities, operating now without the usual brick-and-mortar spaces, while others are simply closed for good. Berlin was not spared from the unfortunate trend, and Texte zur Kunst editor, Nadja Abt, sat down with the owners of three galleries that have either recently closed, or have otherwise been severely hit by the recent spate of closings. What follows is an account of the phenomenon, straight from the horse’s mouth.

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25. Oktober 2018

BEWEISLAST UND STÖRUNGSGESTE Giovanna Zapperi über Technologie als Praxis im Werk von Natascha Sadr Haghighian

Texte zur Kunst gratuliert Natascha Süder Happelmann und ihrer stellvertretenden Sprecherin Helene Duldung herzlich zur Wahl als Künstler*in des deutschen Pavillons auf der Venedig Biennale 2019. Zu diesem Anlass publizieren wir daher einen Artikel online, der Ende 2017 über das Werk einer namensverwandten Künstlerin im Heft 108 "Idiom-Languages of Art" von Giovanna Zapperi erschien.

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Editionen

Wolfgang Tillmans, „Texte zur Kunst Edition 2018“, 2018

20. Oktober 2018

Relativ unfassbar für eine Entmystifizierung von Sound

Die Dezemberausgabe wird das Thema Sound in der Kunst neu aufgreifen, wobei diesmal die Extreme von Noise und Silence im Mittelpunkt der Untersuchung stehen werden. Hierbei greifen wir auch Diskussionssstränge auf, die das Redakteurenteam Clemens Krümmel und André Rottmann gemeinsam mit Aram Lintzel und Olaf Karnik im Jahre 2005 im Heft Sounds vereinte. Zur Einstimmung möchten wir daher den Text von Ebba Durstewitz aus jenem Heft voranstellen. Hier betreibt die Autorin und Musikerin eine Entmystifizierung des Begriffs „Sound“ anhand mehrerer Musikbeispiele verschiedener Genres.

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24. September 2018
Heft Nr. 111

Term(s) of Endearment Kathi Hofer über „Milieu“ bei after the butcher, Berlin

Das Wort „Milieu“ ist ein ziemlicher Trigger. Man liest es – und während man denkt, man weiß Bescheid, will man es doch genau wissen: Welches Milieu? Welche Definition und konkrete Verwendung eines lang dienenden, dehnbaren Begriffs? In den aktuellen Debatten um Ursachen und Phänomene von politischem, gesellschaftlichem und ökologischem Klimawandel ist ...

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10. September 2018

Relektüre eines Mythos Christian Hillengaß über „50 Jahre nach 50 Jahre Bauhaus 1968“ im Württembergischen Kunstverein, Stuttgart

Wie betrachten wir heute das Erbe des Bauhaus? Die Jubiläumsfeiern des nächsten Jahres werden uns sicher mehr Aufschluss darüber geben. Aber auch die Geschichte des Bauhauses hat eine Geschichte, mit der sich nun wiederum die aktuelle Ausstellung in Stuttgart befasst. Um eine kritische Aufarbeitung bemüht, untersucht sie, wie sich die berühmte Schule im wichtigen Jahr 1968 in der Bundesrepublik repräsentierte. Christian Hillengaß schildert die Ambitionen einer Ausstellung über die Ausstellung.

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3. September 2018
Heft Nr. 111

Brief an eine freundin in New York von Isabelle Graw

Der Brief dient, von Virginia Woolf bis zu Chris Kraus, in der Literatur als Mittel einer längeren gedanklichen Auseinandersetzung, das Persönliches und Zeitgeschehen ineinander verwebt und Politisches im privaten Ton nach außen kommuniziert. Isabelle Graw nutzt jene Form, um ihre Reflexionen über die verheerenden Auswirkungen der US-amerikanischen Politik und des Neoliberalismus auf die Kunstwelt mit einer New Yorker Freundin zu teilen.

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TEXTE ZUR KUNST steht für kontroverse Diskussionen und Beiträge international führender Autor/innen über zeitgenössische Kunst und Kultur. Neben grundlegenden Essays bietet die 1990 in Köln von Stefan Germer (†) und Isabelle Graw gegründete und seit 2000 vierteljährlich in Berlin publizierte Zeitschrift Interviews, Gesprächsrunden und ausführliche Besprechungen zu Kunst, Film, Musik, Markt und Mode ebenso wie zu Kunstgeschichte, Theorie und Kulturpolitik. Seit 2006 erscheinen der umfangreiche, jeweils einem spezifischen Thema gewidmete Hauptteil sowie ausgewählte Besprechungen in Deutsch und Englisch. In jeder Ausgabe wird die Zeitschrift von international renommierten Künstler/innen mit exklusiven Editionen unterstützt.