DISPOSITIVE DES (UN)SICHTBAREN Philip Ursprung über Amol K Patil bei Peter Kilchmann, Zürich
Die sprichwörtlich gewordenen „Lichter der Großstadt“ beleuchten nur selten jene, die in ihren Maschinenräumen deren Puls am Leben halten. In seiner ersten Einzelausstellung in der Schweiz setzt sich Amol K Patil mit Arbeitsmigration und Prekarität am Beispiel der Dalits, der Menschen am untersten Ende des traditionellen indischen Kastensystems auseinander, wobei der Fokus auf Narrativen und Funktionen von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit liegt. Wie Philip Ursprung in seiner Rezension herausstellt, wirft Patil so Fragen nach den Bedingungen moderner kapitalistischer Gesellschaften auf.
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