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30. Januar 2017

Ilya Lipkin on the Photographic Alt-Real

The recent crisis of "alternative facts" is not a new one to art history. Indeed, one need look no farther than to the anxiety over the 'loss of truth' as digital processes divested photography of its material, indexical connection to its referent. Party to this, have always been evolving definitions and aesthetics of 'the real.' Examining what iterations thereof we might currently see as 'true' (and why) photographer Ilya Lipkin takes up, here, a recent editorial spread by David Sims and Max Pearmain (involving the Estate of Kathy Acker), as well as the work of Josephine Pryde.

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19. Januar 2017

Hanna Magauer über Dana Schutz bei CFA, Berlin Ausflüge ins Postprivate

In „Big Wave“, dem Abschlussbild von Dana Schutz’ Ausstellung „Waiting for the Barbarians“ bei CFA, überrollt eine tsunamiartige Flutwelle zwei spielende Kinder am Strand. Einige Badegäste wurden schon erfasst, einer wird gar von einem riesigen Fisch verschlungen; Naheliegender Bezug dieser alttestamentarischen Zustände ist das Warten auf die Katastrophe – ob nun die amerikanische Präsidentschaftswahl gemeint ist, die sich zehn Tage nach Ende der Ausstellung entscheiden wird, oder eine diffusere Antizipation von Bürgerkrieg und Klimawandel...

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Dezember 2016

Aktuelle Ausgabe

Heft Nr. 104
Dezember 2016
„Das Individuum“

Ausgabe 104 von Texte zur Kunst untersucht eine/n moderne/n Schlüsselprotagonisten/in: das Individuum. Wie unser Cover nahelegt, ist diese Figur inhärent tragisch, muss sie doch, um autonome Einzelperson zu sein, immer auch ein Programm verkörpern und verinnerlichen, unter dem sie leidet. In unserer Ausgabe geht es darum, zu fragen, wie es dem Individuum, als durch die Form seines Regiertwerdens bestimmten Modus des Selbst, nach 15 Jahren „neuem Geist des Kapitalismus“ geht, die es als Künstler/in, Unternehmer/in und als „produktives“ zeitgenössisches Selbst geformt haben.

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11. Januar 2017

Storm van Helsing, André Rottmann, Sarah Nicole Prickett, Reena Spaulings, @LilInternet, i.i.i., Luther Blissett: Das Selbst im Zwischenspeicher. Guising Mitte der 00er Jahre

Selbstinszenierungen beeinflussen heute mehr denn je demokratische Entscheidungen. In diesem scheinbar semiotischen Klima setzen sich Gesten gegenüber Worten durch, Affekte gegenüber Fakten, die Live-Veröffentlichung des „wahren“ Ich gegenüber beweisfähigen Aufzeichnungen. Hier eine Auswahl von Mitte der 2000er Jahre konstruierten „Individuen“: Von Reena Spaulings über @lonelygirl15 zu JT Leroy und hyperrealen Avataren, die diesen Shift antizipierten.

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8. Januar 2017

Nina Power: Vom Einen zum Vielen

Wenn heute die medialen Echoräume ebenso bedrohlich erscheinen, wie die bestehenden Ungerechtigkeiten, die sie adressieren, ist Nina Powers Kritik gegenseitiger Zuschreibungen und Ausschlüsse, auch innerhalb der linken Diskurse zu denen sie sich selbst zählt, besonders wichtig. In ihrem Buch „Die eindimensionale Frau“ prangerte sie das nicht-systemische Denken des Konsumentinnen-Feminismus an. Hier betrachtet Power für uns, wer heute eigentlich Individuum werden kann, während nationalistische, xenophobe Stimmen sowohl in Europa als auch in den USA an Macht gewinnen.

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Editionen

Robert Longo, „Untitled (Janet, from the Men in the Cities Series)“, 1981/2016

4. Dezember 2016

Benjamin H. D. Buchloh: Autonomie

Im Vorfeld unserer neuen Ausgabe „Das Individuum“, die am 5. Dezember erscheint, veröffentlichen wir drei Einträge aus dem „Texte zur Kunst-Kurzführer“ von 2007: „Wahrheit“ von Rosalind Krauss, „Gemeinschaft“ von Nicolás Guagnini und „Autonomie“ von Benjamin Buchloh. Mit diesem Blick ins Archiv lässt sich nicht nur der Stand der Diskurse circa 2006-07 darstellen, sondern auch, wie sich deren zentrale Figur, das Individuum, als verwirklichtes neoliberales Selbst, seitdem entwickelt hat: nach den sozialen Medien, nach der Erschöpfung, nach den Fakten. Hier der Essay „Autonomie“ von Benjamin Buchloh aus dem Jahr 2007.

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2. Dezember 2016

Nicolás Guagnini: Gemeinschaft

Im Vorfeld unserer neuen Ausgabe „Das Individuum“, die am 5. Dezember erscheint, veröffentlichen wir drei Einträge aus dem „Texte zur Kunst-Kurzführer“ von 2007: „Wahrheit“ von Rosalind Krauss, „Gemeinschaft“ von Nicolás Guagnini und „Autonomie“ von Benjamin Buchloh. Mit diesem Blick ins Archiv lässt sich nicht nur der Stand der Diskurse circa 2006-07 darstellen, sondern auch, wie sich deren zentrale Figur, das Individuum, als verwirklichtes neoliberales Selbst, seitdem entwickelt hat: nach den sozialen Medien, nach der Erschöpfung, nach den Fakten. Hier der Essay „Gemeinschaft“ von Nicolás Gaugnini aus dem Jahr 2007:

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30. November 2016

Rosalind E. Krauss: Wahrheit

Im Vorfeld unserer neuen Ausgabe „Das Individuum“, die am 5. Dezember erscheint, veröffentlichen wir drei Einträge aus dem „Texte zur Kunst-Kurzführer“ von 2007: „Wahrheit“ von Rosalind Krauss, „Gemeinschaft“ von Nicolás Guagnini und „Autonomie“ von Benjamin Buchloh. Mit diesem Blick ins Archiv lässt sich nicht nur der Stand der Diskurse circa 2006-07 darstellen, sondern auch, wie sich deren zentrale Figur, das Individuum, als verwirklichtes neoliberales Selbst, seitdem entwickelt hat: nach den sozialen Medien, nach der Erschöpfung, nach den Fakten. Hier der Essay „Wahrheit“ von Rosalind Krauss aus dem Jahr 2007:

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11. November 2016

Bruce Sterling: Notes on the 2016 US Election

It’s hard to write of momentous events in the hot, crispy, pan-fried moment in which events are momentous. But I know that the events of this week are just a part of stranger, larger things that are coming. During my lifetime there’s always been something sacrosanct about the American Presidency. Not anymore. Yes, it will still be the office of a chief executive with atomic bombs and a huge military and spy apparatus. But it’s no longer the lay Papacy for a unipolar superpower. Like other aspects of the digital landscape, the Presidency is just up for grabs.

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TEXTE ZUR KUNST steht für kontroverse Diskussionen und Beiträge international führender Autor/innen über zeitgenössische Kunst und Kultur. Neben grundlegenden Essays bietet die 1990 in Köln von Stefan Germer (†) und Isabelle Graw gegründete und seit 2000 vierteljährlich in Berlin publizierte Zeitschrift Interviews, Gesprächsrunden und ausführliche Besprechungen zu Kunst, Film, Musik, Markt und Mode ebenso wie zu Kunstgeschichte, Theorie und Kulturpolitik. Seit 2006 erscheinen der umfangreiche, jeweils einem spezifischen Thema gewidmete Hauptteil sowie ausgewählte Besprechungen in Deutsch und Englisch. In jeder Ausgabe wird die Zeitschrift von international renommierten Künstler/innen mit exklusiven Editionen unterstützt.

TEXTE ZUR KUNST ist international über den Kunstbuchhandel erhältlich oder direkt im Abonnement zu beziehen.