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Dezember 2016

Aktuelle Ausgabe

Heft Nr. 104
Dezember 2016
„Das Individuum“

Ausgabe 104 von Texte zur Kunst untersucht eine/n moderne/n Schlüsselprotagonisten/in: das Individuum. Wie unser Cover nahelegt, ist diese Figur inhärent tragisch, muss sie doch, um autonome Einzelperson zu sein, immer auch ein Programm verkörpern und verinnerlichen, unter dem sie leidet. In unserer Ausgabe geht es darum, zu fragen, wie es dem Individuum, als durch die Form seines Regiertwerdens bestimmten Modus des Selbst, nach 15 Jahren „neuem Geist des Kapitalismus“ geht, die es als Künstler/in, Unternehmer/in und als „produktives“ zeitgenössisches Selbst geformt haben.

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4. Dezember 2016

Benjamin H. D. Buchloh: Autonomie

Im Vorfeld unserer neuen Ausgabe „Das Individuum“, die am 5. Dezember erscheint, veröffentlichen wir drei Einträge aus dem „Texte zur Kunst-Kurzführer“ von 2007: „Wahrheit“ von Rosalind Krauss, „Gemeinschaft“ von Nicolás Guagnini und „Autonomie“ von Benjamin Buchloh. Mit diesem Blick ins Archiv lässt sich nicht nur der Stand der Diskurse circa 2006-07 darstellen, sondern auch, wie sich deren zentrale Figur, das Individuum, als verwirklichtes neoliberales Selbst, seitdem entwickelt hat: nach den sozialen Medien, nach der Erschöpfung, nach den Fakten. Hier der Essay „Autonomie“ von Benjamin Buchloh aus dem Jahr 2007.

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2. Dezember 2016

Nicolás Guagnini: Gemeinschaft

Im Vorfeld unserer neuen Ausgabe „Das Individuum“, die am 5. Dezember erscheint, veröffentlichen wir drei Einträge aus dem „Texte zur Kunst-Kurzführer“ von 2007: „Wahrheit“ von Rosalind Krauss, „Gemeinschaft“ von Nicolás Guagnini und „Autonomie“ von Benjamin Buchloh. Mit diesem Blick ins Archiv lässt sich nicht nur der Stand der Diskurse circa 2006-07 darstellen, sondern auch, wie sich deren zentrale Figur, das Individuum, als verwirklichtes neoliberales Selbst, seitdem entwickelt hat: nach den sozialen Medien, nach der Erschöpfung, nach den Fakten. Hier der Essay „Gemeinschaft“ von Nicolás Gaugnini aus dem Jahr 2007:

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30. November 2016

Rosalind E. Krauss: Wahrheit

Im Vorfeld unserer neuen Ausgabe „Das Individuum“, die am 5. Dezember erscheint, veröffentlichen wir drei Einträge aus dem „Texte zur Kunst-Kurzführer“ von 2007: „Wahrheit“ von Rosalind Krauss, „Gemeinschaft“ von Nicolás Guagnini und „Autonomie“ von Benjamin Buchloh. Mit diesem Blick ins Archiv lässt sich nicht nur der Stand der Diskurse circa 2006-07 darstellen, sondern auch, wie sich deren zentrale Figur, das Individuum, als verwirklichtes neoliberales Selbst, seitdem entwickelt hat: nach den sozialen Medien, nach der Erschöpfung, nach den Fakten. Hier der Essay „Wahrheit“ von Rosalind Krauss aus dem Jahr 2007:

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11. November 2016

Bruce Sterling: Notes on the 2016 US Election

It’s hard to write of momentous events in the hot, crispy, pan-fried moment in which events are momentous. But I know that the events of this week are just a part of stranger, larger things that are coming. During my lifetime there’s always been something sacrosanct about the American Presidency. Not anymore. Yes, it will still be the office of a chief executive with atomic bombs and a huge military and spy apparatus. But it’s no longer the lay Papacy for a unipolar superpower. Like other aspects of the digital landscape, the Presidency is just up for grabs.

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Editionen

Oscar Murillo, „untitled“, 2016

24. Oktober 2016

Tom Hastings: Public Speaking. On the meaning of "I" in the artist's open letter

Of the many ways artists have sought to intervene into conversations that surround what they do, the open letter is perhaps the most Janus-faced, in that it is a form of making-public that seeks to call out the machinations of the art world. But how can an artist publish one without inviting suspicion that she or he is also, and perhaps even primarily, using this ostensibly non-artwork, open-access form to air her or his artist-profile by other means?

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11. Oktober 2016

Felix Bernstein: Der unangreifbare Aufsatz - Zum Amazon-Diskurs der Hybridliteratur

Während ich den vorliegenden Text schrieb und gerade x auf iTunes hörte, erhielt ich einen Anruf von Freund x, wir lasen gemeinsam Theoriezitat x, in der Galerie x hatte ich die traurige Erinnerung x und kam bezüglich der Position von x zur Einsicht x. Danach formulierte und definierte ich mit vorsichtigem Bedacht Position x+1 als Vorwand und Alibi, um die Künstlergruppe x+1 vorzubringen, der zufällig auch ich angehöre...

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5. Oktober 2016

Melanie Ohnemus über Friedrich Lissmann bei Nousmoules, Wien

Mit "Lissmann in Wien" hat der 1979 geborene Künstler Friedrich Lissmann eine offenbar in verschiedener Hinsicht unzeitgemäße Ausstellung der (eigenen) Künstlerpersönlichkeit realisiert. Die Wiener Kuratorin Melanie Ohnemus blickt auf das Verhältnis von Selbstdarstellung und Ausdeutung, sowie die affektiven Werte, die sich bei aller ironischen Brechung dennoch bieten.

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27. September 2016

Ein Fels in dem Branding Guillaume Paoli über die Volksbühnendebatte

Die letzte Spielzeit der Volksbühne unter der Leitung von Frank Castorf hat soeben begonnen. In der auf blogs, in öffentlichen Diskussionen und im Feuilleton geführten Debatte um die neue Leitung des Theaters und die local mentality der gegen diese Leitung protestierenden Berliner Kulturschaffenden, meldet sich hier noch einmal Guillaume Paoli polemisch zu Wort.

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TEXTE ZUR KUNST steht für kontroverse Diskussionen und Beiträge international führender Autor/innen über zeitgenössische Kunst und Kultur. Neben grundlegenden Essays bietet die 1990 in Köln von Stefan Germer (†) und Isabelle Graw gegründete und seit 2000 vierteljährlich in Berlin publizierte Zeitschrift Interviews, Gesprächsrunden und ausführliche Besprechungen zu Kunst, Film, Musik, Markt und Mode ebenso wie zu Kunstgeschichte, Theorie und Kulturpolitik. Seit 2006 erscheinen der umfangreiche, jeweils einem spezifischen Thema gewidmete Hauptteil sowie ausgewählte Besprechungen in Deutsch und Englisch. In jeder Ausgabe wird die Zeitschrift von international renommierten Künstler/innen mit exklusiven Editionen unterstützt.

TEXTE ZUR KUNST ist international über den Kunstbuchhandel erhältlich oder direkt im Abonnement zu beziehen.