HANDEL IM WANDEL Hans-Jürgen Hafner über „Dealing with – Some Books, Visuals, and Works Related to American Fine Arts, Co.“ in der Halle für Kunst und dem Kunstraum der Leuphana Universität, Lüneburg
Die New Yorker Galerie American Fine Arts, Co. steht exemplarisch für ein Projekt, das die merkantile Funktion des Kunsthandels mit diversen künstlerisch-diskursiven Aktivitäten verschränkte. Dem Projektion und Mythenbildung einladenden Phänomen der bis 2004 von Colin de Land betriebenen Galerie näherte sich 2011 eine Ausstellung in der Halle für Kunst Lüneburg und dem Kunstraum der Leuphana Universität einerseits kunsthistorisch an und andererseits mit Werken zeitgenössischer Künstler*innen. Im Zusammenhang mit der aktuellen Ausgabe „System Change: Art Market and Criticism“ veröffentlichen hier wir Hans-Jürgen Hafners Kurzbesprechung des Ausstellungsprojekts erstmals online. Er argumentiert darin, dass die Ausschnitthaftigkeit des historischen Materials die Faszination gleichsam abbildet und anschürt, während die künstlerischen Zugriffe riskieren, die ambivalenten Begehren einer Assoziation mit der Galerie zu unterschlagen.
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