DAS GERÄUSCH HERABFALLENDER SPOREN Annette Weisser über „Mykoästhetik – Pilze, Kunst und Kino“ von Ilka Becker
In Kunst und Popkultur sind Pilze als Motiv und Metapher seit etlichen Jahrzehnten präsent und zudem als Akteure und Kooperationspartner in manch künstlerisches Werk eingegangen; man denke an Arbeiten von Diana Lelonek, Claire Pentecost oder Dieter Roth. Ilka Becker befasst sich seit Langem mit Pilzen und Myzelkulturen – unter anderem im Rahmen der interdisziplinären Forschungsplattform mycelial-space.net, die sie mit Sarah Kolb und Jutta Strohmaier betreibt. Im vergangenen Jahr hat sie ein Buch zum Thema publiziert. Mit Annette Weisser haben wir eine Rezensentin gewonnen, die selbst als Künstlerin mit Pilzen gearbeitet und sich in ihrem Roman „Mycelium“ mit persönlichen wie kollektiven Traumata und transformativen Ereignissen im Kontext der Kunstwelt befasst hat. Ihre Besprechung von Beckers Buch dürfte nicht nur Pilznerds neugierig machen.
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