Galerie Buchholz Köln Berlin Viennacontemporary Galerie Neu Berlin the map for contemporary art in Berlin CFA Berlin Galerie Buchholz Köln Berlin Viennacontemporary Galerie Neu Berlin the map for contemporary art in Berlin CFA Berlin

27. Juli 2018

Evaluating Knowledge = Evaluating Art? Tom Holert on the Resistance to Quantification in Art and its Critical Discourses

What is it about art that can be measured? The default response to this question is usually dismissive and accompanied by fervent displays of criticality in the face of the ideology of quantification. The idea of the measurability (or quantificability) of art seems anathema to a still prevalent notion of art as being predominantly about expression, emotion, creativity, and subjectivity. Even a concept of art that draws on Conceptualist and post-Conceptualist methodologies tends to reject attempts to measure its efficiency or coherence as being intrinsically inappropriate. That said, the apparent and increasing contemporary desire to evaluate and to be evaluated – to (re)produce subjects of and for evaluation – is regularly met with a posture of refusal and resistance. The reluctance to admit the measurability of art as an ideological construction has become one of the last stands in the opposition against universal quantification. Or so it seems.

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Juni 2018

Aktuelle Ausgabe

Heft Nr. 110
Juni 2018
„Performance Evaluation“

In den 18 Jahren, seit sich Texte zur Kunst zuletzt mit einer ganzen Ausgabe dem Thema „Performance“ widmete, hat sich viel getan: Performance ist inzwischen allgegenwärtig, umfasst alle möglichen Handlungen, ob auf Bühnen, in Kunstinstitutionen oder in den Sozialen Medien. Auch ist der Begriff heute nicht mehr von seiner wirtschaftlichen Bedeutung (Performanz) abzulösen: Er bezeichnet sowohl eine Kunstform als auch eine Leistung. Es ist diese ökonomische Dimension der Performance, die in unserer neuen Ausgabe „Performance Evaluation“ in die Analyse der künstlerischen Performance einfließt. Denn mit der Betonung der Leistung geht es immer häufiger auch um Leistungsmessung, um Likes und Noten, Besucherzahlen und Follower. Mit Texte zur Kunst #110 wollen wir diese Überschneidungen betrachten und die Bedeutung von Performance heute, innerhalb und außerhalb der Kunst, untersuchen.

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6. Juli 2018

Lee Lozanos Traum des Lebens von Branden W. Joseph

Für unsere kommende Ausgabe #111 haben wir Künstler/innen und Kunsthistoriker/innen gebeten, ihre Gedanken und Befürchtungen zur aktuellen politischen Lage in Amerika zu formulieren. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, noch einmal einen Blick auf die Arbeit Lee Lozanos zu werfen, um zu hinterfragen inwieweit sich die Verschränkungen von politischem Aktivismus und Kunstproduktion, von Kulturinstitutionen und Politik über die Jahre verändert haben. Der Artikel stammt aus unserem Heft 79 zu "Life at Work".

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20. Juni 2018

Endstation Selbstbezug Hans-Christian Dany über „Harald Szeemann: Museum of Obsessions“ und „Grandfather: A Pioneer Like Us“ im Getty Center und ICA in Los Angeles

Die Entwicklung des modernen Kurators beginnt, so wird oft argumentiert, mit Harald Szeemann. Er erfand Genres und produzierte epochemachende Ausstellungen und nebenbei überhaupt erst die Rolle des freien Kurators, wie Hans-Christian Dany hier ausführt. Nachdem Szeemann im Jahr 2005 verstorben ist, gingen sein persönliches Archiv sowie seine Bibliothek an das Getty Research Institute in Los Angeles.

In L.A. zeigte das Getty Center den Kurator und sein Schaffen in zwei Ausstellungen. Dany hat beide besucht und dabei Szeemann auch als Pionier des kuratierten Alltags entdeckt.

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Editionen

Tauba Auerbach, „Pilot Wave Induction (altered stills), 2018“, 2018

25. Mai 2018

Hauptsache Performativ

Im Vorfeld der Veröffentlichung unserer neuesten Ausgabe "Performance Evaluation" (#110, Juni 2018), haben wir nochmals unsere Performance-Ausgabe aus dem Jahr 2000 zur Hand genommen, um die Rezension der Philosophin Ruth Sonderegger über ein Buch zum Thema Performance und das Performative zu lesen. In ihrem erhellenden Text bietet Sonderegger eine umfassende Analyse der problematischen Verwendung von Performance durch Autoren, die in ihren Essays dieses Bandes versuchen, eine zeitgemäße Definition von Performance-Modi zu liefern, die von der einst angekündigten Linguistischen Wende abweichen. Obwohl vor fast 20 Jahren veröffentlicht, fühlt sich die Diagnose von Sonderegger auch heute noch sehr aktuell an.

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18. Mai 2018

Gallery Weekend Evaluation

Das Gallery Weekend lässt sich gut in Zahlen ausdrücken: Besucherzahlen und Anzahl der teilnehmenden Galerien sind evaluierbare Werte. Aber was ist mit den Ausstellungen selbst? Und kann Evaluation Kritik sein? Hier bietet die „Texte zur Kunst“-Redaktion in Zusammenarbeit mit den Autorinnen Tina Schulz und Luisa Kleemann den Versuch einer Auswertung des diesjährigen Gallery Weekend und einiger seiner Begleitveranstaltungen. Nach Kriterien wie Komplexität, Zugänglichkeit oder inhaltlicher Dichte wurden 14 Ausstellungen sowie die „New York Times Art Leaders Network Konferenz“ von uns bewertet und verglichen und jeweils mit einer kurzen (qualitativen) Auswertung bedacht.

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8. Mai 2018

Nuancen von „Nein“ Hanna Fiegenbaum über „Luci Lippard“

Performance und Sprachhandlungen spielen auch in unserer kommenden Ausgabe von Texte zur Kunst zur „Performance Evaluation“ eine Rolle. Hier betrachtet Hanna Fiegenbaum für uns Gleichklang und Bedeutungsverschiebung im Werk von „Luci Lippard“. Der Austausch nur eines Buchstabens ändert alles: Es geht um die Band, nicht um die Autorin.

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3. Mai 2018

Actors and Directors Sven Lütticken on The Congo Tribunal

In the last half year, Milo Rau’s The Congo Tribunal has been on a transmedial journey from book to film to exhibition. The latter was shown at Stroom in The Hague, as well as STUK in Leuven. The tribunal itself had two consecutive iterations: The Berlin Hearings at the Sophiensaele in Berlin in June 2015 built on hearings in Bukavu in Eastern Congo the previous month. In response to endemic violence, the Congo Tribunal sought to identify and accuse the responsible actors—individual and collective or corporate; regional, national and international or global; local guerrilla fighters and ministers as well as mining corporations and NGOs. Rau’s 2017 film has not only been released in cinemas in Europe but also shown and discussed across Congo, establishing a situation of direct feedback. Footage documenting these Congo screenings was in turn part of the Stroom exhibition, which also features other forms of documentation (including full-length recordings of the tribunals in Congo and Berlin), and a VR installation.

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TEXTE ZUR KUNST steht für kontroverse Diskussionen und Beiträge international führender Autor/innen über zeitgenössische Kunst und Kultur. Neben grundlegenden Essays bietet die 1990 in Köln von Stefan Germer (†) und Isabelle Graw gegründete und seit 2000 vierteljährlich in Berlin publizierte Zeitschrift Interviews, Gesprächsrunden und ausführliche Besprechungen zu Kunst, Film, Musik, Markt und Mode ebenso wie zu Kunstgeschichte, Theorie und Kulturpolitik. Seit 2006 erscheinen der umfangreiche, jeweils einem spezifischen Thema gewidmete Hauptteil sowie ausgewählte Besprechungen in Deutsch und Englisch. In jeder Ausgabe wird die Zeitschrift von international renommierten Künstler/innen mit exklusiven Editionen unterstützt.