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29. März 2017

George Baker on painting, critique, and empathy in the Emmett Till / Whitney Biennial debate

Increasingly, the most potent debates in arts discourse take place across social media. The recent controversy over Dana Schutz's painting of Emmett Till, placed on view in the current Whitney Biennial, is a case in point. To create, in some way, a record of the terms of this discussion, TZK asked art historian George Baker to adapt a provoking painting-centered thread that played out on his page during the discussion's (online) peak, for publication here.

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12. März 2017

Michael Franz über Stefan Hayn in der Kienzle Art Foundation Sculpting in time

Die Arbeiten von Stefan Hayn waren in Berlin in den letzten Jahren nur vereinzelt in Gruppenausstellungen oder im Rahmen von Filmscreenings zu sehen. Mit der Ausstellung „Whose propitious Garden is this?“ unternimmt die Kienzle Art Foundation den Versuch einen weiter gefassten Blick auf Hayns Werk zu werfen. In den Ausstellungsräumen werden mehrere Filme sowie 13, teils mehrteilige Malereien, Zeichnungen und Collagen aus den letzten 30 Jahren gezeigt.

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März 2017

Aktuelle Ausgabe

Heft Nr. 105
März 2017
„Wir sind ihr / They are us“

Mit Ausgabe #105 nimmt TzK die nationalistischen und xenophoben Entwicklungen in den Blick, die sich derzeit deutlich in verschiedenen europäischen Ländern und den USA zeigen. Dabei geht es um Fragen der Grenzziehungen und Migration von Menschen und Daten, von kulturellem Erbe und Bedeutungen von Zeichen. Zusammen mit Helmut Draxler, Isabelle Graw und Susanne Leeb wurde sie als ruhigere und reflektiertere Analyse gegenwärtiger politischer Debatten konzipiert. Und doch bildet die Ausgabe notwendigerweise auch die sich nicht zuletzt in den Folgen der US-Wahlen verschiebenden Bedingungen politischen und ästhetischen Denkens ab: Wer sind sie? Wir und ihr? They are us?

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3. März 2017

John Kelsey on Meditations in an Emergency

In the short time since Trump’s inauguration, political minutiae-turned-news has become more than just the fog of media orchestrated to distract. It has become the very site of political content production and, at least for now, also a key locus of violence and control. In a piece from TZK issue #105 (out March 8), John Kelsey gives his take on the media stream's recent surge, commenting on how corporate consumer messaging is surfing these new waters, in turn.

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30. Januar 2017

Ilya Lipkin on the Photographic Alt-Real

The recent crisis of "alternative facts" is not a new one to art history. Indeed, one need look no farther than to the anxiety over the 'loss of truth' as digital processes divested photography of its material, indexical connection to its referent. Party to this, have always been evolving definitions and aesthetics of 'the real.' Examining what iterations thereof we might currently see as 'true' (and why) photographer Ilya Lipkin takes up, here, a recent editorial spread by David Sims and Max Pearmain (involving the Estate of Kathy Acker), as well as the work of Josephine Pryde.

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Editionen

Joe Bradley, „Family“, 2017

19. Januar 2017

Hanna Magauer über Dana Schutz bei CFA, Berlin Ausflüge ins Postprivate

In „Big Wave“, dem Abschlussbild von Dana Schutz’ Ausstellung „Waiting for the Barbarians“ bei CFA, überrollt eine tsunamiartige Flutwelle zwei spielende Kinder am Strand. Einige Badegäste wurden schon erfasst, einer wird gar von einem riesigen Fisch verschlungen; Naheliegender Bezug dieser alttestamentarischen Zustände ist das Warten auf die Katastrophe – ob nun die amerikanische Präsidentschaftswahl gemeint ist, die sich zehn Tage nach Ende der Ausstellung entscheiden wird, oder eine diffusere Antizipation von Bürgerkrieg und Klimawandel...

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11. Januar 2017

Storm van Helsing, André Rottmann, Sarah Nicole Prickett, Reena Spaulings, @LilInternet, i.i.i., Luther Blissett: Das Selbst im Zwischenspeicher. Guising Mitte der 00er Jahre

Selbstinszenierungen beeinflussen heute mehr denn je demokratische Entscheidungen. In diesem scheinbar semiotischen Klima setzen sich Gesten gegenüber Worten durch, Affekte gegenüber Fakten, die Live-Veröffentlichung des „wahren“ Ich gegenüber beweisfähigen Aufzeichnungen. Hier eine Auswahl von Mitte der 2000er Jahre konstruierten „Individuen“: Von Reena Spaulings über @lonelygirl15 zu JT Leroy und hyperrealen Avataren, die diesen Shift antizipierten.

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8. Januar 2017

Nina Power: Vom Einen zum Vielen

Wenn heute die medialen Echoräume ebenso bedrohlich erscheinen, wie die bestehenden Ungerechtigkeiten, die sie adressieren, ist Nina Powers Kritik gegenseitiger Zuschreibungen und Ausschlüsse, auch innerhalb der linken Diskurse zu denen sie sich selbst zählt, besonders wichtig. In ihrem Buch „Die eindimensionale Frau“ prangerte sie das nicht-systemische Denken des Konsumentinnen-Feminismus an. Hier betrachtet Power für uns, wer heute eigentlich Individuum werden kann, während nationalistische, xenophobe Stimmen sowohl in Europa als auch in den USA an Macht gewinnen.

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4. Dezember 2016

Benjamin H. D. Buchloh: Autonomie

Im Vorfeld unserer neuen Ausgabe „Das Individuum“, die am 5. Dezember erscheint, veröffentlichen wir drei Einträge aus dem „Texte zur Kunst-Kurzführer“ von 2007: „Wahrheit“ von Rosalind Krauss, „Gemeinschaft“ von Nicolás Guagnini und „Autonomie“ von Benjamin Buchloh. Mit diesem Blick ins Archiv lässt sich nicht nur der Stand der Diskurse circa 2006-07 darstellen, sondern auch, wie sich deren zentrale Figur, das Individuum, als verwirklichtes neoliberales Selbst, seitdem entwickelt hat: nach den sozialen Medien, nach der Erschöpfung, nach den Fakten. Hier der Essay „Autonomie“ von Benjamin Buchloh aus dem Jahr 2007.

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TEXTE ZUR KUNST steht für kontroverse Diskussionen und Beiträge international führender Autor/innen über zeitgenössische Kunst und Kultur. Neben grundlegenden Essays bietet die 1990 in Köln von Stefan Germer (†) und Isabelle Graw gegründete und seit 2000 vierteljährlich in Berlin publizierte Zeitschrift Interviews, Gesprächsrunden und ausführliche Besprechungen zu Kunst, Film, Musik, Markt und Mode ebenso wie zu Kunstgeschichte, Theorie und Kulturpolitik. Seit 2006 erscheinen der umfangreiche, jeweils einem spezifischen Thema gewidmete Hauptteil sowie ausgewählte Besprechungen in Deutsch und Englisch. In jeder Ausgabe wird die Zeitschrift von international renommierten Künstler/innen mit exklusiven Editionen unterstützt.

TEXTE ZUR KUNST ist international über den Kunstbuchhandel erhältlich oder direkt im Abonnement zu beziehen.