the map for contemporary art in Berlin Galerie Buchholz Köln Berlin Galerie Neu Berlin Dirk Braeckman Belgische Pavillon Venedig CFA Berlin Joseph Tang
18. November 2017

Sabeth Buchmann und Ilse Lafer über die Documenta 14 in Athen

Die Dezemberausgabe der TZK beschäftigt sich damit, wie „Idiome“ — die Dialekte oder Soziolekte, mit denen die zeitgenössische Kunst längst spricht — in einer zunehmend globalisierten, politisch fragmentierten Welt sichtbarer werden, vor allem wenn Kunst sich nicht länger an einem einheitlichen (westlichen und marktorientierten) Kanon orientiert. Als Ausblick auf diesen thematischen Schwerpunkt präsentieren wir hier zwei Besprechungen aus unserer letzten Ausgabe, die den Gedanken verschiedener „Sprachen der Kunst“ und welche Rolle sie in den letzten Großausstellungen spielten, reflektieren: Sabeth Buchmann & Ilse Lafer über die Documenta 14 und Amy Lien & Enzo Camacho über die Skulpturprojekte Münster.

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1. November 2017

Loren Olson on the Art Book Fair as Model

If the events of this fall are any gauge, a restructuring of the art world is at hand. However delayed, this shift is at least in part catalyzed by the digital turn. And so it's surprising, perhaps, that among the culture sector's various outlets, the art book fair – with its in-person, seller-to-buyer contact and decidedly analog wares – would emerge as a model format. Yet indeed it has, or so writer and editor Loren Olson argues, finding the 2017 New York Art Book Fair to be a veritable (if neoliberal) contemporary ideal within the screen-centered, hyper-networked channels of art and literary commerce.

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September 2017

Aktuelle Ausgabe

Heft Nr. 107
September 2017
„Identitätspolitik heute“

Identitätspolitiken können ein wichtiges Instrument für die Kritik von Strukturen der Exklusion sein. Aber die Debatte um Identität wird heute auch wieder vermehrt geführt, um neue Fronten zu bilden (siehe unser Cover). Die Septemberausgabe von Texte zur Kunst nimmt „Identitätspolitik heute“ in den Blick. Dabei spielen Verschiebungen durch eine Kommodifizierung von Identitäten in den Medien wie im Kunstmarkt eine wichtige Rolle, ebenso wie die Tendenz, sich auf seine Identität zu berufen, um individuell sichtbarer aus der Masse herauszuragen, statt für eine Community zu sprechen. Diese mehrdeutigen Bezüge machen es um so dringlicher, heute erneut Identität als Politik zu untersuchen.

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12. Oktober 2017

Wolfgang Tillmans über seine politischen Plakate

Die aktuellen politischen Arbeiten von Wolfgang Tillmans — seine Plakate zur Remain-Kampagne und zur Nichtwählermobilisierung während der Bundestagswahl — richteten sich explizit an die Sphären außerhalb der Kunstszene. Doch aus kunstkritischer Perspektive stellt sich die Frage, wie die Instrumente mit denen die Kampagne arbeitete — Kunstproduktion, Marktkonformität und politischer Aktivismus — ineinandergriffen. Es folgt ein Austausch zwischen Tillmans und TZK Chefredakteurin Caroline Busta.

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3. Oktober 2017

Sven Lütticken on the Volksbühne Occupation

UPDATED 11 OCT. 2017 // This September, on the weekend of Germany's national elections, activists occupied Berlin’s Volksbühne, which is newly headed by ex-Tate Modern director Chris Dercon. His program, the occupiers argued, promises a homogenized global art-in-general that would foremost serve the city's capitalist event-culture – rather than serving the city's residents and reflecting the hybridity for which the Volksbühne is known. Sven Lütticken unpacks the dynamics of the Volksbühne occupation in light of current political changes and the German media's role therein.

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Editionen

Juergen Teller, „Swimming, Glemmingebro, Sweden 2015“, 2015/2017


19. September 2017

Anke Dyes über Tobias Kaspar bei kim? Contemporary Art Centre, Riga

Spezielle Zugänge, spezielle Geschenke und Verabredungen, die vor allem in der VIP Einladungskarte bestehen, spiegeln bei Tobias Kaspar das Feld der Kunst in Marketingveranstaltungen und im Antäuschen von Exklusivität. In seine Ausstellung bei kim? in Riga kann dagegen jede/r gehen. Darin sind Details und Elemente aus früheren Arbeiten zu sehen, Dinge, die sonst Props sind, und Serien, die einmal als Kunst hergestellt wurden...

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1. September 2017

Peter Bürger (1936 - 2017)

In Erinnerung an Peter Bürger veröffentlichen wir hier ein Interview der Herausgeberin von Texte zur Kunst, Isabelle Graw, mit dem Autor der „Theorie der Avantgarde“ aus dem Jahr 1989. Ein Nachruf für Peter Bürger erscheint in der Dezember-Ausgabe von Texte zur Kunst.

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17. Juli 2017

Tina Schulz über „30 Jahre Kunst“ von Jos de Gruyter und Harald Thys im Kunstverein München

Das belgische Künstlerduo Harald Thys und Jos de Gruyter bespielt die eleganten Räume des Münchner Kunstvereins mit einem Großteil seines bisherigen Schaffens und wählt dafür die Maskerade eines Hobbykreativmarktes: Die Wände sind bedeckt mit pittoresken Aquarellen, poppigen Ölbildern, grellen Fotostillleben und Bleistiftzeichnungen, dazwischen hängen lumpige Strohpuppen und abgefetzte Katzen aus demselben Material...

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TEXTE ZUR KUNST steht für kontroverse Diskussionen und Beiträge international führender Autor/innen über zeitgenössische Kunst und Kultur. Neben grundlegenden Essays bietet die 1990 in Köln von Stefan Germer (†) und Isabelle Graw gegründete und seit 2000 vierteljährlich in Berlin publizierte Zeitschrift Interviews, Gesprächsrunden und ausführliche Besprechungen zu Kunst, Film, Musik, Markt und Mode ebenso wie zu Kunstgeschichte, Theorie und Kulturpolitik. Seit 2006 erscheinen der umfangreiche, jeweils einem spezifischen Thema gewidmete Hauptteil sowie ausgewählte Besprechungen in Deutsch und Englisch. In jeder Ausgabe wird die Zeitschrift von international renommierten Künstler/innen mit exklusiven Editionen unterstützt.

TEXTE ZUR KUNST ist international über den Kunstbuchhandel erhältlich oder direkt im Abonnement zu beziehen.